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Startpunkt Dijkgatbos 26 afbeelding

Routen ab diesem Startpunkt

Dijkgatbos Route (blau)
Unbefestigter weg (teilweise)
2.31km
Sluitgatbosroute (gelb)
Unbefestigter weg (teilweise)
3.07km
Dijkgatsweide Route (schwarz)
Unbefestigter weg (teilweise) Während der brutzeit der vögel gesperrt
5.25km
Wieringermeerdijk Route (violet)
Unbefestigter weg (teilweise) Hunde verboten Während der brutzeit der vögel gesperrt
5.98km

Für einen jungen Polderwald der Nachkriegszeit vermittelt der Dijkgatbos einen bemerkenswert reifen Eindruck. Es entsteht der Eindruck eines alten binnendünen- oder endmoränenartigen Waldes. Somit ist aus dem sinnlosen Vergeltungsakt der deutschen Besatzungstruppen vom 17. April 1945 dennoch etwas Positives hervorgegangen: Damals wurden an zwei Stellen der IJsselmeerdijk gesprengt, wodurch der gesamte Polder überflutet wurde. Die tief erodierten Durchbruchseen aus jener Zeit – das Noordelijk und Zuidelijk Wiel – sind bis heute stille Zeugnisse dieses Ereignisses. Nach der erneuten Trockenlegung des Polders stellte sich heraus, dass große Mengen Sand aus den beiden Wielen in den Polder gespült worden waren. Dies ging so weit, dass der Ackerbau nicht mehr rentabel erschien. Daraufhin wurde beschlossen, den Sand so tief wie möglich unterzupflügen und einen Wald anzulegen. Der Dijkgat- oder Sluitgatbos, wie er auch genannt wird, wird von Staatsbosbeheer verwaltet. Er bietet hervorragende Möglichkeiten zum Wandern und zur Naturfotografie.

Deutschland hat nach dem Krieg zwei Gruppen von Rehen als Geste der Wiedergutmachung für die Überflutung des Polders gestiftet. Die Tiere finden im abwechslungsreichen Polderwald gute Versteckmöglichkeiten und ernähren sich von Wildblumen und Kräutern an den Waldrändern und entlang der Graswege. Auch Blätter und Knospen des dichten Unterwuchses stellen eine wichtige Nahrungsquelle dar. Heute leben nahezu 100 Rehe im und um das Waldgebiet. Zudem können Habichte, Waldschnepfen und Eisvögel beobachtet werden. Halten Sie also unterwegs die Augen offen!

  • Die blaue Dijkgatbosroute erschließt den zentralen Teil des Waldes und bietet Ausblicke auf die beiden Wielen. Die Route ist in beiden Richtungen mit blauen Pfeilen gekennzeichnet.

  • Die gelbe Sluitgatbosroute erschließt den südlichen Teil des Waldes, der sich durch eine bemerkenswerte Vielfalt und leichte Höhenunterschiede auszeichnet und besonders schön ist. Die Route ist in beiden Richtungen mit gelben Pfeilen gekennzeichnet.

  • Die schwarze Dijkgatsweideroute führt in nördlicher Richtung zu einem wasserreichen Vogelhabitat zwischen dem Dijkgatbos und dem Robbenoordbos. Die Route ist in beiden Richtungen mit schwarzen Pfeilen gelkennzeichnet.

  • Die violette Wieringermeerdijkroute verläuft ebenfalls über die Dijkgatsweide über einen Fußweg, über Trittsteine durch eine Senke sowie entlang des Waldrandes bis zum unbefestigten IJsselmeerdijk mit seinen Ausblicken über den Polder und das IJsselmeer. Die Route ist in beiden Richtungen mit violetten Pfeilen gekennzeichnet.