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Ausgangspunkt Hondsbossche Zeewering 17 afbeelding

Routen ab diesem Startpunkt

Puttenroute (lila)
Unbefestigter weg (teilweise)
3.5km
Zeeweringroute (blau)
Unbefestigter weg (teilweise)
4.8km

Zwischen Camperduin und Petten wurden die Dünen häufig durch Sturmfluten weggespült. Aus diesem Grund wurde nach der verheerenden Elisabethflut (1421) die Hondsbossche Zeewering errichtet. Dieser Deich wurde zunächst aus Sand errichtet und später mit Naturstein verstärkt. Der heutige, 5,5 Kilometer lange Deichkörper stammt aus dem Jahr 1870. Fast zwei Jahrhunderte später werden erneut Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit an der Küste zu gewährleisten.

Im Rahmen des Projekts „Kust op Kracht“ (2013–2016) wurde die Küste zwischen Camperduin und Petten mit Sand befestigt. Dadurch entstanden vor der Küstenschutzanlage junge Dünen, die zur Entstehung neuer Naturräume beitrugen.

  • Die Puttenroute (lila) führt rund um die „Putten“, ein weitläufiges Wiesengebiet mit Gräben und Teichen, das von der niederländischen Natur- und Denkmalorganisation „Natuurmonumenten“ verwaltet wird. Der Name leitet sich von den Lehmgruben ab, die für den Lehmabbau ausgehoben wurden. Der Lehm wurde zur Verstärkung der Hondsbossche Zeewering verwendet. Heute lassen sich hier viele (auch seltene) Vögel nieder. Vom Deich aus sind sie gut zu beobachten.

  • Die Zeeweringroute (blau) verläuft entlang der Hondsbossche Zeewering in nördlicher Richtung. Sie verläuft auf der Innenseite des Oude Schoorlse Zeedijk und entlang der Hondsbossche Vaart. Inmitten der offenen Landschaft erhebt sich die Hargermolen (1804), die den Harger- und Pettermerpolder entwässert.